Themeauswahl für WordPress – hinter den Kulissen

Die größten Herausforderungen bei der Kreation einer Webseite mit WordPress ist nicht nur für Anfänger die Wahl des passenden Themes. Das Theme gibt das Layout und ein Set an optischen oft zueinander passenden Elementen vor, was die Realisierung einer Webseite zum Teil relativ einfach machen kann, wenn der Look einer Themevorlage weitestgehend den eigenen Wünschen an eine Webseite entspricht – oft aber leider vermeintlich einfach. Nachfolgend klären wir, über welche Wege man sich Themes aussuchen kann und warum eine andere Vorgehensweise oft besser ist, um langfristig kostengünstiger und zukunftssicherer zu fahren.

Marktplätze für kostenloses und kostenpflichtige Themes

  • Als allererstes steht das WordPress Repository mit ausschließlich kostenlosen (Light-)Themes zur Verfügung, wenn man im WP Admin unter Themes schaut bzw. unter https://wordpress.org/themes/
  • Themeforest bzw. Envato Market und Elements ist eines der größten Marktplätze für Pro Themes, wo man nach Thema und weiteren Kriterien professionelle Pro Themes kaufen kann. Hier wird man nicht mit kostenlosen Light-Themes „geködert“ sondern kann direkt alle Pro-Themes einsehen mit allen Features.

Strategien zum Auffinden des perfekten Themes

Kostenloses Themes sind kaum zu gebrauchen

Jede/r der/die sich mal ein kostenloses Theme installiert hat, wird feststellen, dass es nur wenige Einstellmöglichkeiten der Themes gibt, sodass man ohne Programmierkenntnisse die Themes nicht so verändern kann, dass die Webseite sowohl optisch und auch funktionell den eigenen Ansprüchen genügt. Das ist auch so gewollt, denn die Theme Anbieter schalten in den kostenlosen Theme-Varianten nur einen kleinen Teil der Einstellungsmöglichkeiten frei, sodass man schnell animiert wird, das Pro-Theme zu kaufen.

Themes nicht nach Optik auswählen

Allerdings gibt es wichtige grundsätzliche Argumente, weshalb man nicht einfach ein Theme danach aussuchen sollte, wie es aussieht:

  • Die Themes bestehen in fast allen Fällen aus diversen Pro-Plugins, mit denen das Layout und die Funktionen realisiert wurden. Die Pro-Plugins sind zwar lizensiert, für Updates nach einem Jahr muss man aber ebenfalls zahlen. Damit die Webseite aber nach wie vor funktioniert, müssen sowohl das Pro Theme als auch die Pro Plugins jährlich neulizensiert und gekauft werden, damit Updates eingespielt werden können
  • Durch die Nutzung diverser Plugins, oft auch zur Seitenerstellung (sogenannte Pagebuilder), ist das Setup der herunterladbaren Themes oft ziemlich komplex und bietet keine idealen Geschwindigkeitsvoraussetzungen zum Bestehen der Core Web Vitals (CWV). Die CWV sind seit Juni 2021 ein Rankingkriterium bei google. Eine Webseite tut also gut daran, die CWV zu bestehen, was nur sehr wenige Themes tun, da sie recht komplex aufgebaut sind.
  • Selbst wenn ein Theme auf den ersten Blick nicht so aussieht, wie man es sich vorstellt, kann es trotzdem so viele Einstellmöglichkeiten und Vorlagen bieten, dass man doch schnell zum Ziel kommt

Theme nach Flexibiltät, Flexibilität mit Gutenberg-Basis aussuchen

Damit man viel Freude mit dem Theme auch in Zukunft hat, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass man ein Theme aussucht, welches auf dem Gutenberg Blockeditor, WordPress eigenes CMS System, basiert. PageBuilder wie Elementor, Beaver-Builder und viele mehr sind in naher Zukunft nicht mehr wirklich notwendig und die Seiten lassen sich von einem System ins andere nicht transferieren. Die Entwicklung des Gutenberg Editors schreitet nämlich rasant vorwärts und es werden immer mehr Vorlagen und Blockdesigns (Patterns) von WordPress selbst und externen Programmierern geschaffen, die ein Webdesign per Copy & Paste möglich machen.

Hinzu kommt, dass Webseiten ohne Pagebuilder sehr viel schneller und weniger komplex sind als mit PageBuilder. Gerade mit Einführung google´s Core Web Vitalsim Juni 2021, ist Geschwindigkeit einer Webseite ein Rankingkriterium geworden, sodass hier alles versucht werden sollte, die Webseitengeschwindigkeit zu maximieren.

Drittens ist die Entwicklung als auch die Pflege der Webseite weniger aufwändig (und damit kostenintensiv), da weniger Plugins gekauft und upgedated werden müssen. Denn in der Regel kommen Sie nicht mit den kostenlosen Versionen der PageBuilder aus, sondern müssen hier kostenpflichtige Module hinzukaufen, um volle Freiheit des Webdesigns zu haben. All das ist mit dem kostenlosen Gutenberg jetzt schon möglich, ggf. aber mit kostenlosen Plugins erweiterbar.

Unsere Theme Empfehlungen

Aus Gründen von höchster Geschwindigkeit, Zukunftssicherheit (durch Nutzung des Gutenberg Editors), weniger Kompatibilitätsprobleme und bester Stabilität, raten wir ganz klar mittlerweile nur noch zu solchen Themes, die da wären:

Mit diesen Themes können Sie quasi jedes Design realisieren, da Ihnen nicht nur etliche Layout-Sets als Vorlagen zur Verfügung stehen, sondern auch tausende von Block-Layouts (Patterns), die täglich erweitert werden und per Copy & Paste genutzt werden können.


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Ramon Tissler

Über den Autor

Ramon Tissler betreibt WordPress Webdesign und SEO seit mehr als 20 Jahren. Mit seiner Expertise hat er bereits mehrere Unternehmen geleitet und zum Erfolg verholfen. Seit 2020 hilft er im Rahmen der Robin GmbH auch anderen Unternehmen in Sachen WordPress und SEO.