Richtlinien zur Anpassung von WordPress-Themes ohne Code-Kenntnisse.

WordPress hat sich als eine der populärsten Plattformen für Webentwicklung und -design durchgesetzt. Doch nicht jeder, der eine WordPress-Website betreibt, verfügt über tiefgehende Programmierkenntnisse. Das Schöne an WordPress ist jedoch, dass es nicht zwingend notwendig ist, Code zu schreiben, um beeindruckende und einzigartige Websites zu erstellen. In diesem Artikel werden wir uns mit den besten Praktiken und Richtlinien zur Anpassung von WordPress-Themes ohne Code-Kenntnisse befassen.

Verstehen Sie Ihr Theme

Bevor Sie Änderungen an Ihrem Theme vornehmen, ist es wichtig, dessen Struktur und Funktionsweise zu verstehen:

  • Dokumentation lesen: Die meisten Premium-Themes werden mit einer umfassenden Dokumentation geliefert, die erklärt, wie man verschiedene Aspekte des Themes anpasst.
  • Demo-Inhalte nutzen: Viele Themes bieten Demo-Inhalte, die Sie importieren können. Diese können Ihnen helfen, ein Gefühl für die verschiedenen Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten des Themes zu bekommen.

Anpassen über den Customizer

Der WordPress Customizer ist ein leistungsstarkes Werkzeug, das Ihnen eine Live-Vorschau Ihrer Änderungen bietet, bevor Sie sie veröffentlichen:

  • Site-Identität: Hier können Sie den Seitentitel, den Untertitel und das Favicon (Site-Icon) Ihrer Website ändern.
  • Farben und Hintergrund: Je nach Theme können Sie hier die Hauptfarben, den Hintergrund und andere Designelemente anpassen.
  • Widgets: Fügen Sie zusätzliche Funktionen zu Ihrer Website hinzu oder entfernen Sie sie, indem Sie Widgets zu den dafür vorgesehenen Bereichen hinzufügen oder daraus entfernen.

Verwendung von Page Buildern

Page Builder-Plugins ermöglichen es Ihnen, komplexe Layouts zu erstellen, ohne eine einzige Zeile Code schreiben zu müssen:

  • Beliebte Page Builder: Einige der bekanntesten Page Builder sind Elementor, WPBakery Page Builder und Beaver Builder. Diese bieten Drag-and-Drop-Funktionalität, mit der Sie Seitenlayouts visuell gestalten können.
  • Vorlagen und Blöcke: Viele Page Builder bieten vorgefertigte Vorlagen und Blöcke, die Sie nach Ihren Wünschen anpassen können.

Einsatz von Plugins zur Designanpassung

Es gibt eine Vielzahl von Plugins, die speziell entwickelt wurden, um bestimmte Aspekte Ihres WordPress-Themes anzupassen:

  • Schriftarten-Plugins: Mit Plugins wie „Easy Google Fonts“ können Sie benutzerdefinierte Schriftarten zu Ihrem Theme hinzufügen, ohne Code zu berühren.
  • CSS-Plugins: Wenn Sie kleine CSS-Änderungen vornehmen möchten, ohne direkt in die Theme-Dateien eingreifen zu wollen, können Plugins wie „Simple Custom CSS“ hilfreich sein.

Vorsichtsmaßnahmen und Best Practices

Auch wenn Sie kein Code-Experte sind, gibt es einige Vorsichtsmaßnahmen, die Sie beachten sollten:

  • Backup: Bevor Sie größere Änderungen an Ihrem Theme vornehmen, erstellen Sie immer ein Backup Ihrer Website.
  • Kinderthemen: Wenn Ihr Haupt-Theme ein Update erhält, könnten Anpassungen, die Sie vorgenommen haben, überschrieben werden. Durch die Verwendung eines Kinderthemas können Sie Anpassungen vornehmen, ohne das ursprüngliche Theme zu beeinträchtigen.
  • Kompatibilität: Stellen Sie sicher, dass alle Plugins, die Sie installieren, mit Ihrem Theme kompatibel sind, um Konflikte und Probleme zu vermeiden.

Mit den richtigen Werkzeugen und Ressourcen kann die Anpassung eines WordPress-Themes ohne Code-Kenntnisse sowohl erfüllend als auch effektiv sein. Es erfordert zwar eine Lernkurve, aber mit Geduld und Experimentierfreude können Sie eine Website erstellen, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend ist.


Ramon Tissler

Über den Autor

Ramon Tissler betreibt erfolgreiches Webdesign und Online Marketing seit mehr als 20 Jahren. Mit seiner Expertise hat er bereits mehrere Unternehmen geleitet und zum Erfolg verholfen. Seit 2016 hilft er im Rahmen der Robin GmbH auch anderen Unternehmen in Sachen Webdesign, Online Marketing, Digitalisierung als auch Künstliche Intelligenz.