Technische Updates von Webseiten

Pflege einer Webseite
Die technische Pflege gehört zum Angebot einer seriösen Webagentur

Webseiten sind nicht ein einmaliges „Produkt“. Webseiten werden in der Regel über Contentmanagementsysteme wie Joomla, Typo3 und – weltweit am weitesten verbreitet – WordPress realisiert. Natürlich können Webseite auch direkt über HTML Seiten realisiert werden und ohne Datenbank, das ist aber mühselig und man muss HTML beherrschen. Mittlerweile ist nur noch ein kleiner Prozentsatz an Webseiten weltweit nur noch in reinem HTML realisiert, da sobald etwas mehr als Text intergiert werden soll, es programmiertechnisch schwieriger wird, von einem Shop ganz abzusehen.

Die Gründe für ein CMS liegen also klar auf der Hand: ein CMS ist, sofern einmal richtig aufgesetzt, eine Möglichkeit, auch ohne Programmierkenntnisse die Webseite selbst aktuell zu halten und Inhalte einzupflegen. Dazu kann man wichtige Funktionserweiterungen über Plugins realisieren, welches Module von externen Firmen sind, die speziell für das CMS programmiert werden. Diese Module bekommt man kostenlos direkt über das CMS oder auch kostenpflichtig bei besonders umfangreichen Plugins. Man muss also selten selbst programmieren sondern kommt mit der richten Auswahl und Konfiguration von Plugins aus, um die eigene Webseite in seinen Funktionen zu erweitern.

Das Dilemma der Updates von Webseiten

Aber das Content Management System (CMS) selbst als auch die vielen kleinen Module (Plugins genannt), die man für die Realisierung eines bestimmten Webauftritts benötigt, werden regelmäßig von den Betreibern upgedated. Gründe dafür sind:

  • technische Verbesserungen,
  • Schließen von Sicherheitslücken, damit die Webseite sicher vor Hackern und Schadcode ist,
  • Erweiterung des Funktionsumfangs,
  • Verbesserung der Bedienung uvm.
  • Kompatibilität mit dem CMS nach einem Update oder mit anderen Plugins wieder herstellen

Letztlich besteht also eine Webseite aus diversen (extern programmierten) Modulen und dem System selbst. Die Module sind so programmiert, dass Sie für ein CMS in der aktuellen Version funktionieren. Wird nun das CMS selbst upgedated und spielt man diese Updates auf der eigenen Webseite ein, gibt es möglicherweise Konflikte mit den Funktionen der Plugins, dem die Plugin Betreiber in der Regel auch nachkommen – vorausgesetzt es handelt sich um Betreiber handelt, die ihr Plugin regelmäßig pflegen und updaten.

Probleme mit der Webseite nach einem Update

Konsequenz ist, dass nach jedem wichtigen Update des CMS selbst es diverse Updates der Plugin Anbieter gibt, um die Funktionalitäten anzupassen und teilweise auch wieder herzustellen. Es kann also durchaus sein, dass nach einem Update etwas auf der Webseite nicht mehr funktioniert oder seltsam dargestellt wird, denn es sind teilweise Funktionen oder auch Darstellungen betroffen durch nicht mehr kompatible Plugins zum CMS oder auch untereinander.

Ein Update von Plugins kann wiederum Konflikte mit anderen Plugins hervorrufen, da die Plugins nun nicht mehr kompatibel zueinander sind usw. Sie sehen schon, Updates müssen regelmäßig eingespielt und die Webseite daraufhin getestet werden.

Fragen?

Natürlich ist Webdesign und SEO nicht ganz einfach zu verstehen, aber der Nutzen ist sicherlich eindeutig!

Service einer Agentur: geplante Updates und Testing

Letztlich bleibt dann dem Betreiber einer Webseite nur, dass er sich selbst oder Agentur regelmäßig um Updates kümmert und dann nach dem Einspielen der Updates schaut, ob noch alles funktioniert und richtig aussieht, also ausführlich testet. Falls nicht, müssen Korrekturen in den Ansichten gemacht werden oder gar die ältere Funktionalität der Plugins wieder eingespielt werden, damit die Seite noch funktionsfähig ist.

Unser Tipp: Suchen Sie sich eine Agentur, bei der Sie sich die technische Betreuung erklären lassen und die diese ernst nehmen. Werden Updates ignoriert, kann die Seite von außen kompromittiert werden mit Schadcode und dies kann auch zu ernsten rechtlichen Problemen führen. Wenn Sie also eine Webseite betreiben, kümmern Sie sich um Updates oder beauftragen Sie eine Agentur.

Die folgende Vorgehensweise bei technischen Updates eines CMS empfehlen wir:

  • Backup der Daten und Datenbank vor dem Update machen.
  • Update einspielen
  • Ausführliches Testing von Funktionen und Optik
  • Falls es optische Fehler gibt, können diese in der Regel durch CSS Änderungen angepasst werden
  • Falls es Funktionsfehler gibt, können diese nur durch ein Revert wieder entfernt werden. Man muss also das Backup wieder einspielen und dann erst auf die Plugin Aktualisierungen warten bevor man das CMS Update einspielt

Die folgende Vorgehensweise empfehlen wir, wenn es um Plugin Updates geht

  • Updates einspielen
  • Ausführliches Testing von Funktionen und Optik
  • Falls es optische Fehler gibt, können diese in der Regel durch CSS Änderungen angepasst werden
  • Falls es Funktionsfehler gibt, können diese nur durch ein Revert der Plugins zur vorherigen Version wieder entfernt werden.

Um dieses Anliegen (Updates) ernst zu nehmen, sind Angebote von Webagenturen unter 30 Euro/Monat nicht seriös bzw. richtet sich in der Regel nicht nach den oberen Empfehlungen.

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